Ratten, pathologisches Spielen und Gehirnchemie

Forscher von zwei Universitäten—die University of British Columbia und die University of Cambridge—haben beide Hilfsmittel entdeckt bei Ratten ein Spielverhalten zu erzeugen. Die Forscher schufen ein Laborsystem, welches Bedingungen erneuert um Risiken einzugehen und dafür belohnt zu werden. Im Falle der Ratten war die Belohnung ein Bonbon.

Die Ratten entwickelten schrittweise Verhaltensweisen, welche ihnen ermöglichten die “besten Wetten” zu machen, dies bedeutet, dass sie lernten die Höhe des Risikos einzuschätzen und es gegen seine möglichen Belohnungen zu messen. Diese Art des Wettverhaltens charakterisiert Spieler, die auf eine kontrollierte Weise spielen.

Durch die Verwendung von chemischen Mitteln, welche die Wirkung der Neurotransmitter im Gehirn verändern, waren die Forscher im Stande die Verhaltensweise von unkontrolliertem Glücksspiel bei den Ratten zu wiederholen. Unter diesen Bedingungen haben die Ratten die Fähigkeit verloren das Risiko gegenüber den Belohnungen abzuwägen und die “gewinnenden Wetten” einzuschätzen.

Die Forscher hoffen, dass diese Experimente sie näher an der Suche nach Therapien gegen pathologisches Spielen bringen wird.

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